Fachtag „Bildung digital?!“

Das Regionale Bildungsbüro (RBB) im Rhein-Sieg-Kreis hat alle Schulträger und weitere Berufene seines Sprengels zu einer Konferenz am 29.04.2021 eingeladen, um die „besondere Rolle der Schulträger im Schulentwicklungsprozess der Digitalisierung“ sowie Unterstützungsangebote seitens RBB, Schulaufsicht und Medienberatung zu beleuchten.

Einen inspirierenden Input dürfen sich Teilnehmende von Rüdiger Bockhorst erhoffen, einem erfahrenen Projektmanager der Reinhard-Mohn-Stiftung, der die beispielhafte Lösung einer Bildungsregion im Kreis Gütersloh mit initiierte und begleitete.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden sich neben dem Impulsgeber auch Anja Wilhelm (Deutsche Telekom) sowie Vertreterinnen und Vertreter des Medienzentrums/Kompetenzteams, der Schulaufsicht und zweier Schulträger  aufkommenden Fragen der Teilnehmenden stellen und eigene Erfahrungen schildern.

Als Ergebnis der „Beleuchtung“ kann bereits vorweggenommen werden, dass  möglichst viel Schwung aus Gütersloh mitgenommen werden sollte, um möglichst viel Gelingendes auf den Rhein-Sieg-Kreis zu übertragen.
Hoffentlich besteht im Anschluss Einvernehmen, das Fragezeichen aus dem Veranstaltungsmotto der zu tilgen…

Programm der Online-Konferenz:
http://www.hennefer-modell.de/wp-content/uploads/2021/04/Programm_Fachtag-002.pdf

Hennef beim #LabBD

Das Forum Bildung Digitalisierung (ForumBD) startete am 13. April ein neues Format für Schulbildung unter den Bedingungen der Digitalität: Im LabBD tauschen sich Tandems aus Schulleitungen und ihren Schulträgern zu Kooperation, Kommunikation und Entwicklungsprozessen aus.

Mit 18 verschieden besetzten Tandems aus 10 Bundesländern – es sind öffentliche wie private Einrichtungen, Primar- und Sekundarstufenschulen, große und kleine Träger vertreten – ist der Blick über den Tellerrand für alle garantiert. Die Region ist mit einem Tandem aus Sankt Augustin sowie mit einem aus Hennef vertreten. Weiterlesen „Hennef beim #LabBD“

Digitalpakt – Update 9: Ministerin unterzeichnete Vereinbarung

Heute unterschrieb NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer die Verwaltungsvereinbarung zum Digitalpakt – NRW hat die Bund-Länder-Vereinbarung damit ratifiziert.

Als nächsten Schritt möchte NRW nun „schnellstmöglich“ die darin vorgesehenen Förderrichtlinien ausarbeiten.

Die Ministerin wies darauf hin, dass die Schulen ihre Medienkonzepte auf Grundlage des Medienkompetenzrahmens (MKR) NRW überarbeiten bzw. erstellen müssten, um Mittel beantragen zu können.
Die Pressemitteilung enthielt jedoch keinen Hinweis darauf, wann die Lehrpläne angepasst sein werden, in die einerseits die Vermittlung der Kompetenzen nach dem MKR einfließen sollen und nach denen sich andererseits die Medienkonzepte richten sollen.

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Digitalpakt – Update 8: Die Schwierigkeiten

Der im Bereich der Infrastruktur gesetzte Schwerpunkt des Digitalpakts ist zu begrüßen: Mit der „Finanzspritze“ lassen sich Planung, Beschaffung und Inbetriebsetzung strukturierter Vernetzungen, WLANs, Server-/Speicherlösungen oder Aufbau bzw. Weiterentwicklung von Lern-/Kommunikationsplattformen oder Cloudangeboten realisieren. Hierbei handelt es sich um Investitionen, die zumeist lange genutzt werden können.

Anders verhält es sich hingegen bei ebenfalls unbeschränkt förderfähigen „Anzeige- und Interaktionsgeräten“ (d. h. IWBs, interaktive Displays, Beamer oder Großmonitore), deren Nutzungsdauer max. 10 Jahre betragen dürfte: Hier ist die Anschaffung ohne größeren planerischen Vorlauf möglich, jedoch sollte bei Lieferung gleich bedacht werden, wie man das Nachfolgeprodukt einige Jahre später sowie die Entsorgung des Altgerätes finanziert.

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Digitalpakt – Update 7: Der Bund ist fertig

Erwartungsgemäß nahm auch der Bundesrat in seiner Sitzung am 15.03.2019 das Vermittlungsergebnis an. Die Grundgesetzänderung kann – nach entsprechender Verkündung – nunmehr in Kraft treten. Die Schulen in NRW können sich auf insgesamt  ca. 1,16 Mrd. Euro in 5 Jahren freuen.

Die Länder sind nun nach einer Verwaltungsvereinbarung aufgefordert, Antragsverfahren zu entwickeln und verantwortliche Behörden als Ansprechpartner für Bund und Schulträger zu benennen.
Auch aufgrund haushalts-, vergabe- und förderrechtlicher Bestimmungen kann realistischerweise von einer Verfügbarkeit der Mittel in größerem Umfang erst im Jahr 2020 ausgegangen werden, kleinere Budgets für Beschaffungen ohne Ausschreibungsbedarf könnten den Schulen evtl. auch noch in diesem Jahr zugute kommen.

Antragsberechtigt werden die Schulträger sein, Mittel können für einzelne Schulen nur nach Vorlage und Prüfung eines technisch-pädagogischen Einsatzkonzeptes, also eines Medienkonzepts, bewilligt werden.

Da Schulträger müssen zwingend eine Investitionsplanung für alle in die Anträge einzubeziehenden Schulen vorlegen, die auch den IT-Support umfasst – dies kommt einer Medienentwicklungsplanung gleich, die sich hier dringend empfiehlt.