„Modellieren und Programmieren“ – wie an Hennefer Schulen?

Bis zum Ende des Schuljahres 2019/20 sollen die Medienkonzepte der Schulen in NRW auch die Umsetzung/Vermittlung des Kompetenzbereichs 6 „Problemlösen und Modellieren“ des Medienkompetenzrahmens NRW umfassen.
Um den städtischen Schulen insbesondere Anregungen zur Teilkompetenz 6.3 „Modellieren und Programmieren“ zu geben, werden im ausgehenden Schuljahr 2018/19 zwei Veranstaltungen stattfinden:

  1. Veranstaltung für die Medienkoordinierenden der städt. Schulen,
    Mai 2019, Partner: codiviti, Köln
  2. Veranstaltung für Schulleitungen, „normale“ Lehrende und Fördervereine der städt. Schulen,
    Juni 2019, Partner: Freie Netzwerker e. V., Hennef

Termine und Orte werden den Teilnehmenden noch bekanntgegeben.

HMkM-AG 1 am 17.01.2019

Zum ersten Mal im neuen Jahr trifft sich die AG der Primarstufe, um sich über Aktuelles auszutauschen, insbesondere über die örtlich vorgesehenen Veranstaltungen zur Implementierung des Kompetenzbereichs 6 (Problemlösen und Modellieren) des Medienkompetenzrahmens NRW im Frühjahr 2019.

Tagesordnung und Protokoll gehen den Teilnehmenden zu.

IWB-Software oder OneNote – oder was?

Heute treffen sich LuL einiger Schulen und der Schulträger, um unter Moderation der Medienberatung die an Schulen eingesetzten Bediensoftware-Produkte interaktiver Tafeln/Displays (easiteach, Notebook, ActivInspire etc.) einander sowie mit Funktionalitäten des Produkts OneNote bzw. einfacheren Produkten (Easy Interactive Tools, Whiteboard App, classroomscreen etc.) gegenüber zu stellen.

Über die Erkenntnisse wird allen Schulen in den HMkM-AGs berichtet.

GGS Siegtal beispielhaft für NRW

Zur 3. Station der (in jedem Regierungsbezirk stattfindenden) Auftaktveranstaltung der „Digitaloffensive Schule NRW“ demonstrierten Schulen und Schulträger im Kölner Westen beispielhaft ihre Kooperationen und Methoden, die den lernförderlichen Einsatz digitaler Medien entweder etablieren (Herzogenrath) oder weiter voranbringen (Köln und Hennef).

Frau Ministerin Gebauer gab die Losung aus, in NRW nicht weniger als die weltbeste Bildung anbieten und die Digitalisierung vor allem an Schulen vorantreiben zu wollen und wurde darin von überzeugend auftretenden Verantwortlichen Ihres Ministeriums, der Bezirksregierung, des Wirtschaftsministeriums, der Medienberatung NRW und der NRW-Bank bestärkt. Auch Praktiker aus Kommunen wie der Bornheimer Bürgermeister Wolfgang Henseler reihten sich ein, wiesen jedoch auch auf Umsetzungsschwierigkeiten infolge eines Fachkräftemangels auf vielen Ebenen hin – von Planung über Bauausführung bis zur Installation und v. a. Wartung der Schul-IT.

In einem eigens produzierten Imagefilm der Medienberatung NRW zur Veranstaltungsreihe zeigten zwei Schulen praktische Beispiele, wie digitale Medien Unterricht verändern und das Lehren und Lernen erleichtern können: Das Gymnasium Würselen zeigte Vorteile, die sich für eine iPad-Klasse im Mathematikunterricht ergeben, die GGS Siegtal vielschichtige Anwendungen (Kamera- und Foto-App auf dem iPad, Sammlung auf interaktiver Tafel, Kollaboration Lernender, Kontrolle und Ergebnissicherung) im Deutschunterricht einer ersten Klasse.

Frau Gebauer gab auch das mit dem FWU entwickelte digitale Schulbuch „BioBook NRW“ frei, das allen Schulen im Land ab sofort als zugelassenes Lernmittel zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung steht.

Der ebenso verständige wie unterhaltsame Moderator Matthias Bongard gewann mit Prof. Dr. Birgit Eickelmann, die den Medienkompetenzrahmen NRW und dessen Weiterentwicklung erläuterte, eine Duz-Freundin hinzu und zeigte sich sehr angetan vom gezeigten Unterrichtsbeispiel der GGS Siegtal (Suche nach Wörten mit „z“), so dass er zum Schluss noch von einer Begegnung im „Z-Z-Z-Zug“ berichtete. Den Kurzauftritt der Schule und des Schulträgers musste er leider programmbedingt noch abkürzen.

Jedoch gab es am Rande noch ministerielles Lob für die GGS Siegtal und den Wunsch an den Schulträger, die Schule auch „weiter so anständig“ auszustatten.

Auch das geladene Publikum, etwa 250 Menschen von Schulträgern, Schulen und Medienberatungen, zeigte sich aktiv und beteiligte sich an mehreren Umfragen per Smartphone. Zum Abschluss wurde ein eingangs produzierter Film gezeigt – Kinder der Kölner GGS Balthasarstraße interviewten Gäste mit dem iPad.

Für den Regierungsbezirk Köln sandte die Veranstaltung die erhofften guten Schwingungen aus.

Verbindlichkeit Medienkompetenzrahmen (MKR) NRW

Per dienstlicher E-Mail („SchulMail“) vom 26.06.2018 wies StS Richter (MSB NRW) darauf hin, dass die schulischen Medienkonzepte sich bis Ende des Schj. 2019/20 am MKR ausrichten sollten. Auch die Kernlehrpläne würden sukzessive auf Basis des MKR überarbeitet – beginnend mit den gymnasialen für die Sek. I/G9, die zum Schj. 2019/20 in neuer Form vorliegen könnten.

QUA-LiS NRW werde ab Sommer 2019 die Schulen mit Hinweisen unterstützen, welche Fächer welchen Beitrag zur Umsetzung des MKR leisten können. Weitere Hilfe erführen Schulen durch die Medienberater/-innen der regionalen Kompetenzteams.

Fraglich bleibt, ob Schulen, die ihre Medienkonzepte (unter Berücksichtigung der Tipps seitens QUA-LiS NRW) bis einschl. Schj. 2019/20 ändern, diese evtl. später nochmals anpassen müssen, um Vorgaben der geänderten Kernlehrpläne für ihre Schulform berücksichtigen zu können – die letzten Kernlehrpläne könnten evtl. erst nach Ende des Schj. 2019/20 angepasst sein. Ein entsprechende Auskunft wurde beim MSB erbeten.

MKR NRW:
Der MKR setzt die Kompetenzen des KMK-Strategiepapiers „Bildung in der digitalen Welt“ für das Land NRW um. Hierzu wurde der Kompetenzrahmen des Produkts „Medienpass NRW“ angepasst und um den Bereich „Problemlösen und Modellieren“ sowie um den Teilbereich „Selbstregulation“ erweitert. Wie der Medienpass NRW richtet sich der MKR an die Primarstufe und an die Sekundarstufe I, zu deren Ende Lernende die Kompetenzen erworben haben sollen.
SchulMail vom 26.06.2018: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2018/180626/index.html
Schaubild MKR NRW: 2018_Medienkompetenzrahmen_NRW

Apps – „amtlich geprüft“

Zwei Hochschullehrerinnen haben für das „didacta“-Magazin (Ausgabe 02/18) zusammengestellt, was gute Lern-Apps ausmacht. Lehrende mögen sehen, ob sich die Kriterien und Empfehlungen mit den eigenen Erfahrungen decken – und sich bei Ergänzungsbedarf aufgefordert fühlen, diesen (in den HMkM-AGs und andernorts) zu artikulieren.
Zum Artikel…  Zur Website des didacta-Magazins…

Zwischenstand iPad-Klasse

In seiner Sitzung am 08.11.2017 wurde dem Ausschuss für Schule und Inklusion ein kurzer Überblick über die seit Jahresbeginn in der „Elefantenklasse“ als „iPad-Klasse“ gesammelten Erfahrungen gewährt.

Die Schulleiterin Frau Hennig berichtete über die Entwicklung von ersten Ideen über die Klärung umfangreicher Detailfragen (Schulsponsoring, Versicherung, Klassenbildung, ergänzende Ausstattung etc.) bis zur Fertigstellung des Konzepts und zum Finden eines Sponsors  zur Anschaffung der Hardware.

Frau Gemein präsentierte als Klassenlehrerin und Medienkoordinatorin der Schule erste Arbeitsergebnisse der Kinder der iPad-Klasse: Mit Hilfe verschiedener Apps wurden wurden Bilderbücher vertont, Geschichten weitererzählt, Rätselbücher zum Zahlenraum 1-100 nebst Erklärfilmen erstellt und Schreibübungen absolviert. Sie betonte, die Geräte seien nur ein Werkzeug und würden nur dann eingesetzt, wenn sich ein pädagogischer Mehrwert ergibt. Sie freute sich über die nach ihrer Wahrnehmung gewonnene Zeit für eigentliche pädagogische Arbeit.

Ausschussmitglieder erkundigten sich u. a. nach einer möglichen Einengung durch den Sponsoring-Vertrag sowie nach einer möglichen Prägung der Kinder auf die Herstellermarke. Die Schule empfindet die Kooperation mit dem Sponsor jedoch als bereichernd und erklärte, eine Markenfixierung sei nicht feststellbar.

Eine belastbare Zwischenevaluation, der der Ausschuss gespannt entgegensieht, stellte Frau Hennig für die Zeit nach dem Schuljahresende in Aussicht.

Zwischenbericht zur iPad-Klasse

Die Schulleiterin sowie die Medienkoordinatorin der GGS Gartenstraße berichten am 08.11.2017 im Ausschuss für Schule und Inklusion unter TOP 2 über die bisher gewonnenen Erfahrungen des Unterrichts in der „iPad-Klasse“; seit Mitte Januar verfügen Schülerinnen und Schüler einer ersten Klasse über individuelle Tablets
(s. hierzu vorausgegangener Artikel).

Die Sitzung im Saal Hennef (Rathausturm, 3. OG) ist öffentlich und beginnt um 17.00 Uhr.