Verbindlichkeit Medienkompetenzrahmen (MKR) NRW

Per dienstlicher E-Mail („SchulMail“) vom 26.06.2018 wies StS Richter (MSB NRW) darauf hin, dass die schulischen Medienkonzepte sich bis Ende des Schj. 2019/20 am MKR ausrichten sollten. Auch die Kernlehrpläne würden sukzessive auf Basis des MKR überarbeitet – beginnend mit den gymnasialen für die Sek. I/G9, die zum Schj. 2019/20 in neuer Form vorliegen könnten.

QUA-LiS NRW werde ab Sommer 2019 die Schulen mit Hinweisen unterstützen, welche Fächer welchen Beitrag zur Umsetzung des MKR leisten können. Weitere Hilfe erführen Schulen durch die Medienberater/-innen der regionalen Kompetenzteams.

Fraglich bleibt, ob Schulen, die ihre Medienkonzepte (unter Berücksichtigung der Tipps seitens QUA-LiS NRW) bis einschl. Schj. 2019/20 ändern, diese evtl. später nochmals anpassen müssen, um Vorgaben der geänderten Kernlehrpläne für ihre Schulform berücksichtigen zu können – die letzten Kernlehrpläne könnten evtl. erst nach Ende des Schj. 2019/20 angepasst sein. Ein entsprechende Auskunft wurde beim MSB erbeten.

MKR NRW:
Der MKR setzt die Kompetenzen des KMK-Strategiepapiers „Bildung in der digitalen Welt“ für das Land NRW um. Hierzu wurde der Kompetenzrahmen des Produkts „Medienpass NRW“ angepasst und um den Bereich „Problemlösen und Modellieren“ sowie um den Teilbereich „Selbstregulation“ erweitert. Wie der Medienpass NRW richtet sich der MKR an die Primarstufe und an die Sekundarstufe I, zu deren Ende Lernende die Kompetenzen erworben haben sollen.
SchulMail vom 26.06.2018: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2018/180626/index.html
Schaubild MKR NRW: 2018_Medienkompetenzrahmen_NRW

Apps – „amtlich geprüft“

Zwei Hochschullehrerinnen haben für das „didacta“-Magazin (Ausgabe 02/18) zusammengestellt, was gute Lern-Apps ausmacht. Lehrende mögen sehen, ob sich die Kriterien und Empfehlungen mit den eigenen Erfahrungen decken – und sich bei Ergänzungsbedarf aufgefordert fühlen, diesen (in den HMkM-AGs und andernorts) zu artikulieren.
Zum Artikel…  Zur Website des didacta-Magazins…

Einweisung ASM und MDM „jamf PRO“

Damit die Schulen künftig selbst die zum Management der iPads verwendete Software richtig einsetzen können, erfolgt am Dienstag, 26.06.2018 ab 13.00 Uhr im Rathaus eine kurze Einweisung:
Der betreuende Techniker des Schulträgers zeigt die wesentlichen Funktionen des „Apple School Managers“ (ASM) und des für städtische Schulen eingesetzten Mobile Device Management (MDM)-Produkts „jamf PRO“.

Digital Education Day 2018

Zum 6. Mal veranstaltet die Stadt Köln am 24.11.2018 in einer ihrer zahlreichen Schulen den DED2018 – ein wunderbarer Tummelplatz für Ideen und Diskussionen rund um digitale Medien im Unterricht. Als Lehrerin/Lehrer mit Spaß an digital unterstütztem Unterricht sollten Sie sich das nicht entgehen lassen – mitreden und ausprobieren!

Qualität spricht sich herum, denn es war im letzten Jahr schon recht voll; deshalb: Ab Ende Juni schnell anmelden!

Lernplattform und Unterrichtsentwicklung

Itslearning, das Unternehmen, das auch die an einigen städtischen Schulen verwendete Lernplattform „Fronter“ betreibt, bietet nach Registrierung einige interessante Informationen und Dokumentationen an – so z. B. die Publikation „Schülerzentrierter Unterricht mit Lernplattform – Wie Sie SchülerInnen zu selbstständigen Lernern machen“;  s. hier: https://itslearning.com/de/schule/materialien/

 

Medienpass für Große?

Eine gute Idee, die lokal schon länger beim „HMkM“ mitschwingt:
Die Landesregierung möchte das für Schulen beispielhafte Produkt „Medienpass NRW“ (der inhaltlich mittlerweile unter „Medienkompetenzrahmen NRW“ firmiert) um Angebote für Erwachsene erweitern.
Bis 18. Juni 2018 kann man noch mitmachen;
Näheres unter https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/public/company/project/68901/de/overview (die Seite sollte ab 28.05.2018 wieder erreichbar sein…)

Eine breitere Beteiligung abseits eines formalen Vergabeverfahrens wurde angeregt.

Medientipp: WDR zu sozialen Medien und Datenschutz

Im Rahmen eines Programmschwerpunkts geht der WDR in einzelnen Sendungen 

  • in der Fernseh-Sendung „Quarks“ am 15.05.2018 ab 21.00 Uhr und
  • in 2 Ausgaben der WDR 5-Hörfunk-Sendung „Leonardo“ am 16.05. und am 25.05.2018, je ab 15.30 Uhr,
    (oder jeweils später in der Mediathek)

Fragen zum Newsfeed-Algorithmus von Facebook, nach den Verbreitungsmechanismen von Fake News, zum Spannungsfeld zwischen gläserner Nutzung und vorteilhafter Vernetzung sowie zu Auswirkungen des neuen Datenschutzrechts nach.

Mobile Endgeräte für Lehrkräfte in NRW durch die Schulträger?

Die kommunalen Spitzenverbände haben zu aufkommenden Forderungen nach der Bereitstellung mobiler Endgeräte für Lehrkräfte Stellung bezogen (s. a. StGB NRW, Schnellbrief 116/2018) – Kurzfassung:

  • Keine mobilen Endgeräte für LuL auf Kosten des Schulträgers, allenfalls feste PC-Arbeitsplätze (je für mehrere Lehrkräfte) in der Schule wären denkbar.
  • Verantwortung des Schulträgers endet mit räumlichem Einflussbereich.
  • Kein Rechtsanspruch auf Ausstattung mit Mobilgeräten oder Kostenerstattung, Verweis an das Land NRW.
  • Verbände halten öffentlichkeitswirksame Aufregung um die Dienstanweisung für unangebracht, da
    a) die Hauptpersonalräte beim MSW NRW zustimmten,
    b) darin nur Datenschutzregelungen erfasst sind, die seit Jahren gelten,
    c) hauptsächlich Routinemaßnahmen erwartet werden und
    d) Datenschutzanforderungen bei Heimarbeit nicht gesenkt werden können.
  • LOGINEO würde begrüßt.
  • Abschließende Empfehlungen:
    a) Schulträger sollen sich von Diskussion nicht verunsichern lassen.
    b) Einzelforderungen nach Ausstattung mit Mobilgeräten
    durch Weitergabe der Stellungnahme begegnen.
    c) Ausstattung fester Arbeitsplätze in Schulen prüfen,
    aber unter Hinweis auf Wegfall steuerlicher Absetzbarkeit
    für dienstlich genutzte Privatgeräte der LuL.

Einzig die hinsichtlich der Ausstattungspflicht der Schulträger, die v. a. Lehrmittel betrifft, vertretene Einschätzung der Verbände, dass Lehrkräfte in Heimarbeit eher „Zusammenhangstätigkeiten“ (wie etwa Schreiben von Protokollen, Förderplänen oder Zeugnissen) verrichten statt Unterricht vorzubereiten, kann zumindest für die städtischen Hennefer Schulen eher nicht bestätigt werden.

Die Stellungnahme im Wortlaut:
2018-05-03-Bereitstellung-mobiler-Endgeraete-Anlage__2_ (1)