GGS Siegtal beispielhaft für NRW

Zur 3. Station der (in jedem Regierungsbezirk stattfindenden) Auftaktveranstaltung der „Digitaloffensive Schule NRW“ demonstrierten Schulen und Schulträger im Kölner Westen beispielhaft ihre Kooperationen und Methoden, die den lernförderlichen Einsatz digitaler Medien entweder etablieren (Herzogenrath) oder weiter voranbringen (Köln und Hennef).

Frau Ministerin Gebauer gab die Losung aus, in NRW nicht weniger als die weltbeste Bildung anbieten und die Digitalisierung vor allem an Schulen vorantreiben zu wollen und wurde darin von überzeugend auftretenden Verantwortlichen Ihres Ministeriums, der Bezirksregierung, des Wirtschaftsministeriums, der Medienberatung NRW und der NRW-Bank bestärkt. Auch Praktiker aus Kommunen wie der Bornheimer Bürgermeister Wolfgang Henseler reihten sich ein, wiesen jedoch auch auf Umsetzungsschwierigkeiten infolge eines Fachkräftemangels auf vielen Ebenen hin – von Planung über Bauausführung bis zur Installation und v. a. Wartung der Schul-IT.

In einem eigens produzierten Imagefilm der Medienberatung NRW zur Veranstaltungsreihe zeigten zwei Schulen praktische Beispiele, wie digitale Medien Unterricht verändern und das Lehren und Lernen erleichtern können: Das Gymnasium Würselen zeigte Vorteile, die sich für eine iPad-Klasse im Mathematikunterricht ergeben, die GGS Siegtal vielschichtige Anwendungen (Kamera- und Foto-App auf dem iPad, Sammlung auf interaktiver Tafel, Kollaboration Lernender, Kontrolle und Ergebnissicherung) im Deutschunterricht einer ersten Klasse.

Frau Gebauer gab auch das mit dem FWU entwickelte digitale Schulbuch „BioBook NRW“ frei, das allen Schulen im Land ab sofort als zugelassenes Lernmittel zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung steht.

Der ebenso verständige wie unterhaltsame Moderator Matthias Bongard gewann mit Prof. Dr. Birgit Eickelmann, die den Medienkompetenzrahmen NRW und dessen Weiterentwicklung erläuterte, eine Duz-Freundin hinzu und zeigte sich sehr angetan vom gezeigten Unterrichtsbeispiel der GGS Siegtal (Suche nach Wörten mit „z“), so dass er zum Schluss noch von einer Begegnung im „Z-Z-Z-Zug“ berichtete. Den Kurzauftritt der Schule und des Schulträgers musste er leider programmbedingt noch abkürzen.

Jedoch gab es am Rande noch ministerielles Lob für die GGS Siegtal und den Wunsch an den Schulträger, die Schule auch „weiter so anständig“ auszustatten.

Auch das geladene Publikum, etwa 250 Menschen von Schulträgern, Schulen und Medienberatungen, zeigte sich aktiv und beteiligte sich an mehreren Umfragen per Smartphone. Zum Abschluss wurde ein eingangs produzierter Film gezeigt – Kinder der Kölner GGS Balthasarstraße interviewten Gäste mit dem iPad.

Für den Regierungsbezirk Köln sandte die Veranstaltung die erhofften guten Schwingungen aus.

Kleine Geschichte des HMkM

Das Hennefer Medienkompetenz-Modell, abgekürzt HMkM bzw. verkürzt gesprochen: Hennefer Modell, geht zurück auf die Jahrtausendwende. Schöpfer des Begriffs ist die treibende Kraft der ersten Zeit, der damalige Hennefer Lehrer Karl-Heinz Assenmacher.

Im Zuge damaliger Förderprogramme des Landes NRW („e-nitiative.nrw“ u. a.) entstand der Wunsch der Schulen, beim Schulträger über die Verwendung der Mittel mitzubestimmen. Die Aufteilung sowie die Beschaffungen wurden von Plenarversammlungen, bestehend aus Schulleitungen und interessierten Lehrenden (den späteren Medienbeauftragten) unter Anwesenheit des Schulträgers beschlossen. In diesen „Vollversammlungen“ wurde jedoch sehr lange diskutiert, teils auch sehr kontrovers und zuweilen nicht sachlich. Man entschloss sich im Sinne zu erarbeitender Standardisierungen, Arbeitsgruppen auf Ebene der Schulstufen zu gründen –  so entstanden für die Grundschulen die HMkM-AG 1 unter Leitung des damaligen Lehrers Eugen Schröter sowie für die weiterführenden Schulen die HMkM-AG 2 unter Leitung von Karl-Heinz Assenmacher. Für einige Zeit wirkten auch ortsansässige Schulen anderer Träger mit, ebenso wurde eine Steuergruppe, bestehend aus Vertretern beider AGs und des Schulträgers, installiert.

 

(To be continued…)

Steuergruppe 13.02.2017

Rechtzeitig vor den Jahresinvestitionsgesprächen traf sich die Steuergruppe am 13.02.2017 um 14.00 Uhr im Rathaus mit folgender Tagesordnung:

  1. Jahresinvestitionsgespräche 2017
    (Finanzrahmen, zu beschaffende Hardware)
  2. Ergebnisse Umfrage zum HMkM 2016
  3. Überblick Medienkonzepte
    (Integration Medienpass NRW, Vorstellungen zu Hardware)
  4. „Gute Schule 2020“
    (Maßnahmen des Schulträgers)
  5. Medienentwicklungsplan 2017-2022
  6. Projektteilnahmen /-übersichten

Die Niederschrift ist im Fronter-Raum hinterlegt.

HMkM-AG 2 (Sekundarstufe)

Die HMkM-AG 2 bündelt die Aktivitäten beim Einsatz digitaler Medien im Sekundarbereich und stellt den Austausch hierüber sicher.

Sie trifft sich 2- bis 3-mal pro Jahr und setzt sich zusammen aus den Medienkoordinatorinnen und Medienkoordinatoren der 5 städtischen weiterführenden Schulen und der Förderschule; jede Schule hat i. d. R. 1 oder 2 Lehrende als Medienkoordinator/-in benannt.

Der AG gehört auch ein Vertreter des Schulträgers an, dem zudem die Schriftführung obliegt.

Bei Bedarf werden weitere Vertreter des Schulträgers, externe Partner oder Gäste hinzugezogen.

Der Sprecher der AG setzt die Tagesordnung fest, lädt zu den Sitzungen ein und vertritt die Belange der Schulstufe in der HMkM-Steuergruppe.

Aktuelle Besetzung:
9 Medienkoordinierende von 5 Schulen (die beiden in Auflösung befindlichen Schulen sind nur sporadisch vertreten),
darunter der Sprecher (Herr Matthias Kaiser/Städt. Gymnasium Hennef),
1 Vertreter des Schulträgers (Herr Kurt Löhr/Stadt Hennef).

HMkM-AG 1 (Primarstufe)

Die HMkM-AG 1 bündelt die Aktivitäten beim Einsatz digitaler Medien im Primarbereich und stellt den Austausch hierüber sicher.

Sie trifft sich 2- bis 3-mal pro Jahr und setzt sich zusammen aus den Medienkoordinatorinnen und Medienkoordinatoren der 7 städtischen Grundschulen und der Förderschule; jede Schule hat i. d. R. 1 oder 2 Lehrende als Medienkoordinator/-in benannt.

Um den Kontakt zu den Schulleitungen zu verbessern, wurde beschlossen, die AG um eine Schulleiterin zu erweitern, die bei Bedarf in der Dienstbesprechung der Schulleitungen über wesentliche Inhalte der AG-Sitzungen berichtet.

Der AG gehört zudem ein Vertreter des Schulträgers an, dem auch die Schriftführung obliegt.

Bei Bedarf werden weitere Vertreter des Schulträgers, externe Partner oder Gäste hinzugezogen.

Die beiden Sprecherinnen der AG setzen die Tagesordnung fest, laden zu Sitzungen ein und vertreten die Belange der Schulstufe in der HMkM-Steuergruppe.

Aktuelle Besetzung:
8 Medienkoordinierende von 7 Schulen (1 Grundschule setzt die Teilnahme zzt. aus),
darunter 2 Sprecherinnen (Frau Ulrike Gemein/GGS Gartenstraße und Frau Anne Mehlem/GGS Siegtal),
1 Schulleiterin (Frau Nadya Allam/GGS Siegtal)
1 Vertreter des Schulträgers (Herr Kurt Löhr/Stadt Hennef).